auf dem grundgedanken basierend, dass durch die arbeit im team bzw. in form eines netzwerkes äußerst spannende und essentielle momente im künstlerischen diskurs entstehen, werden beispielhafte kooperationen aus laufenden und vergangenen projekten mit architektinnen (neugestaltung eduard wallnöfer platz), künstlerinnen (plattform kunst öffentlichkeit ), graphikerinnen, literatinnen, etc. gezeigt.
den inhaltlichen schwerpunkt der arbeiten bildet die abhandlung des englischen logikers und mathematikers george spencer brown ´laws of form´, der mit den worten ´draw a distinction and a universe comes into being´den akt des unterscheidens als eine fundamentaloperation des denkens begreift. dadurch werden wirklichkeiten erzeugt, die vermeintlich in einem externen und von der eigenen person abgelösten raum zu denken sind.
grüner widmet sich dem unendlichen blick auf den blinden fleck und dem vertauschen von logischen typen. bei der jüngsten arbeit bedient er sich der denunziation: die unendliche verfügbarkeit der medien, auch im visuellen kontext, entwickelt sich zur endlosschleife und kunst wird dementsprechend zur meterware ´degradiert´.


