margaritha wanitschek – stingers (drohnen)
lebt und arbeitet in schwaz, tirol
„[...] ihre suche nach transparenz führte sie zu den im raum hängenden, zarten objekten, zu silbrigen fragilen skulpturen. ihre dreidimensionalen installationen im raum erreichen durch die choereographie der schatten die größtmögliche transparenz.“ (peter weiermaier)
christopher grüner – fetish george
lebt und areitet in innsbruck
franz kafka “ die strafkolonie”
„man kann den text nicht toppen, sondern nur als material gebrauchen. dazu gehört ein gewisser mut und eine gewisse respektlosigkeit, was künstlerischen produkten in der regel ja nicht schadet.“ (f. führmann)
elisabeth & albin schutting - folteropfer
leben und arbeiten in thaur/innsbruck
in dieser rauminstallation sind zeichnungen von „folteropfern“ einem fernsehzuschauer gegenübergestellt. menschliche häute ergänzen die szene. die piktogramme verweisen auf die verschiedenen foltermethoden, die keine äußeren, sichtbaren spuren hinterlassen, wie zb waterboarding, schlafentzug, scheinhinrichtungen... und, wie jede andere folter auch auf die völlständig psychischen auslöschung der persönlichkeit abzielen.
karin raitmayr - familiengeschichte
lebt und arbeitet in wien
den ausgangspunkt der arbeit bilden zwei familienfotos. ururgroßeltern, urgroßonkel, urgroßeltern, großtanten, großonkel und großväter väterlicherseits werden anhand von fotografien, chronisch gegliedert aufgereiht und zu einer halskette zusammengefügt. zwei generationen sind übereinandergelegt, sodaß das transparente material einzelne gesichter ineinander fließen läßt. die familien als symbol in form eines schmuckstücks, welches schmückt und gleichzeitig gefangen nimmt.
minu ghedina - wundenteppich
lebt und arbeitet in innsbruck
gezeitgt wird hier die haut als medium der erinnerung, als empfindsamste und zugleich strapazierfähigste grenze zwischen innen und außen - so berührt sie da, wo vielleicht eine verhüllung aufzubrechen beginnt.



