
"es geht mir darum erfahrungen zum ausdruck zu bringen, möglichst viele ebenen meines selbst einzubringen und zugleich gegenüber neuem offen zu sein.
ich habe ein ambivalentes verhältnis zum rein ästhetischen. es geht oft zu rasch ins dekorative über. doch der umgang mit
dieser gefahr fällt mir inzwischen leichter. in meiner vorliebe zu straffen und strikten formen gehe ich gerne von der architektur aus. durch räumlichkeit schaffe ich
eine suggestive struktur, die den betrachter miteinbezieht und welche dieser von sich heraus ergänzen kann. weiterere aspekte sind die zeit und der einfluss, den sie auf dinge und menschen nehmen: die vergänglichkeit, der fluß der veränderlichkeit, der moment des augenblickes, das jetzt!
meine bilder sind also rapporte, berichte von der zeit, in der ich im atelier stehe und beim malen schicht auf schicht lege, die, jede für sich, von einer anderen zeit, einem anderen jetzt handelt."