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die allgemeine erklärung der menschenrechte wurde von den vereinten nationen in 360 sprachen übersetzt. millionen menschen auf dieser erde können jedoch weder lesen noch schreiben, doch gibt es bis heute keine
vollständige visuelle übersetzung der menschenrechte.
hier setzt die idee des in südafrika realisierten human rights projects des österreichischen fotokünstlers lukas m. hüller und seiner projektpartnerin juliane r. hauser an. the human rights project ist die erste
visualisierung der 30 artikel der menschenrechte mittels inszenierter, großformatiger panoramafotografie und stellt ein einmaliges künstlerisches wie inhaltliches konzept dar.
ein hauptaspekt des projekts liegt in der beteiligung der schülerInnen des iIthuba skills college, einer township - schule in einem vorort von johannesburg, das auf einem auf kreativität basierenden pädagogischen konzept aufbaut. gemeinsam mit den schülerInnen wird eine dramaturgische und visuelle umsetzung der einzelnen artikel entwickelt, die in der folge von lukas m. hüller in ein fotografisches setting gesetzt werden.
hintergrund des projekts:
die anerkennung der menschenrechte in allen ländern der erde ist ein eckpfeiler und eine grundvoraussetzung der nachhaltigen positiven entwicklung unserer welt. der kampf um diese anerkennung wurde bisher mit vielen Mitteln geführt; noch nie wurde die einzigartige aussagekraft von photographischen bildern systematisch dafür eingesetzt.
der international renommierte österreichische photokünstler lukas m. hüller & seine partnerin juliane r. hauser realisieren seit anfang 2009 mit künstlerkollegInnen eine erstmalige durchgehende bebilderung der deklaration der menschenrechte. das projekt entsteht in südafrika mit schülern einer township schule, dem ithuba skills college, in der nähe von johannesburg.
ziel des projektes:
der kampf um die anerkennung und bewahrung der menschenrechte muss auf jeder ebene unserer gesellschaft geführt werden, der beitrag jedes einzelnen ist wichtig. ganz besonders haben aber diejenigen diesen auftrag, die in der öffentlichkeit stehen oder entsprechende ressourcen haben, deren meinung gehört wird, die multiplikatorenwirkung oder einfluss auf und in der öffentlichen meinungsbildung haben. damit sind gerade künstler besonders gefordert. über und durch ihre werke soll der öffentlichkeit über einen besonders wirksamen informationsweg die aufgabe – anerkennung der menschenrechte – eindringlich vor augen gebracht werden.
öffentlichkeitswirksamkeit:
mit dem engagement und dem sponsoring des museumsquartiers wien soll es gelingen einen der wohl meist frequentierten öffentlichen räume österreichs mit dem projekt zu bespielen. bis zu 17 ausstellungsmodule 220x400x100cm werden von 10. juni bis 11. juli 2010 (dauer der fußball WM)(verlängerung möglich) am museumsquartier vorplatz bis hin zur mariahilfer strasse und an der 2er linie zu sehen sein.
fußball WM 2010 südafrika:
die assoziation der ausstellung „the human rights project“ mit der FIFA fußballweltmeisterschaft 2010 in südafrika ermöglicht dem thema „menschenrechte“ eine bodenständige, sicher auch kritische aber in jeden Fall positive auseinandersetzung. gleichzeitig wird sichergestellt ein enormes, potentielles und internationales publikum zu erreichen.

Birgit Fraisl u. LA Georg Willi

LA Georg Willi hält die Rede



Verena Strasser, Hannah Köll, Irina Zehm am Cello

Constanze Köberl liest die 30 Artikel der Menschen

Speis

und Trank





Georg u. Birgit Fraisl



