
geb 1966 in klagenfurt
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ausstellungen |
| 2008 |
unbeschrieben, artdepot, innsbruck/ lange nacht der museen |
| 2008 |
trash poetryY/wien designpfad |
| 2008 |
opening/atelier showroom/wien |
| 2007 |
blicklinks, kufstein/ obelisk mit metallbuchstaben, Höhe 5Meter, Kunst am Bau |
| 2007 |
blicklinks, art innsbruck/textinstallation |
| 2006 |
zeichentricks, villach/blicklinks |
| 2006 |
lebenszeichen, jenbach/freiraum/blicklinks |
| 2006 |
fest der sinne, villach/glasbläserei hechl/handgreiflichkeiten angriffsfläche textinstallation |
nach ihrer ausbildung als computergrafikerin an der parsons school of design in new york und praktischen weiterbildeung in los angeles, arbeitet sie als textkünstlerin vorwiegend im bereich der bildenden kunst.
aufgrund der jahrelangen eintwicklung einer von beiden seiten lesbaren schrift, den "duplikatenzen" (ausstellungen in wien, london, new york/guggenheim) und der aufwendigen arbeit an dem beidseitig lesbaren buch "kunst ist am ende - ende nie ist kunst" entstand ein eigenes, unverwechselbares schriftbild.
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ihre beschrifteten objekte, foto- und videoinstallationen betonen die vieldeutigkeit von worten und ihre wandelbarkeit mit der jeweiligen umgebung. auch in ihrer lyrik (preisträgerin des lyrikwettbewerns der "nationalbibliothek des deutschsprachigen gedichts" und ihren theaterproduktionen (regie, text, video) läßt sie der freien deutung mehr als den üblichen spielraum.
die serie blicklinks ist ein neues schriftbild, das sich aus ihrem bereits bestehenden schriftbild und dessen spiegelbild zusammensetzt, wofür man den blick allerdings nach links drehen, die gespiegelte hälfte abdecken und den text dann von unten nach oben lesen kann.
in rigipsplatten gestemmt, vermitteln diese, auf den ersten bick nur als zeichen erkennbare linien, etwas archaisches. wieder einmal ist der widerspruch in sich das reizvolle.
die neue serie trash poetry beschreibt unbeschriebene momente. momente der kindheit, deren erinnerungen sich mit der zeit verändern, monete des schweigens, in denen man lieber etwas gesagt hätte, momente der sehnsucht nach unaussprechlichem glück, momente verworfener gedanken die wir nicht wiederfinden und so dort bleiben wo wir sie verloren haben und vielleicht sind diese so stark, dass worte nicht reichen würden um sie zu beschreiben.
und manchmal verzetteln wir uns einfach, wir nehmen einen stift zum schreiben, ein stück papier und überlegen es uns wieder. ein angefangener satz, ein zu ehrlicher brief, eine liebeserklärung, eine beschimpfung, ein versprechen, das wir nicht halten können, das beschriebene wird zerknüllt oder zerrissen. der vorsatz verworfen und man kann am ende wieder nur unsere gedanken lesen.